Der Winter hält Einzug – das Jahr nähert sich dem Ende – und wir halten Einzug in die Villa Stuck. Nach der Restaurierung und Wiedereröffnung der Villa Stuck im Oktober 2025 – irgendwie ein Déjà Vu – wer jetzt nicht weiß, wie ich das meine: lest einfach meinen Blogbeitrag vom Kallmannmuseum.
Unsere Ankunft führt uns in den dritten Stock. Der erste Raum empfängt uns mit sehr alten wertvollen Wandteppichen und einer ziemlich eindrucksvollen Decke.

Im nächsten Raum beginnt für mich die eigentlich interessante Ausstellung einer jungen Künstlerin aus Manchester – Louise Giovanelli. Hier stellt Louise Giovanelli ihre in Öl auf Leinwand gemalten Bilder aus. Vorhänge, die den Schein des Echten vorziehen. Hier verschwindet der Stoff und wird zur Farbe.



Eine Frau hält ein leeres Glas Wein vor ihr Gesicht. Die Spiegelung haucht dem leeren Glas Fülle ein.

Personen im Reich der Ekstase verschwimmen zu einer Einheit.

Bilder, die aus wilden Träumen entsprungen zu sein scheinen.

Ein Gemälde, dass ich bei näherer Betrachtung nicht deuten beziehungsweise einordnen konnte, das aber meine Aufmerksamkeit in seinen Bann zog. Ein Gemälde mit goldenen Motiven. Erst zu Hause bei der Betrachtung der Fotos, die ich in der Ausstellung gemacht hatte, erkannte ich die Genialität des Gemäldes.

Am Ende der Ausstellung stellte ich fest – es war wieder einmal sehr interessant.
Eine Künstlerin – Louise Giovanelli, die einen Platz in meinem Innersten gefunden hat.
Ich hoffe, der Beitrag hat Euch gefallen. Gerne könnte Ihr einen Kommentar hinterlassen.
Euer Hoodie24

Fotos: Alexander Meyer 2025
