Hallo ihr Lieben da draußen!
Nach längerer Abstinenz melde ich mich mal wieder. Mit neuen Eindrücken und Erlebnissen von Museen und Ausstellungen geht es wieder mit meinen Stories in regelmäßigen Abständen weiter. Lasst euch überraschen wo es mich hintreibt.
Den Anfang macht Potsdam in Brandenburg mit dem Museum Barberini.
Mitten im schönen Potsdam, an dem weiträumigen Platz „Alter Markt“ liegt das Museum Barberini. An diesem Freitag, einem Tag vor dem Tag der Deutschen Einheit, ist der perfekte Tag für einen Besuch im Museum Barberini. Leichter Regen, die Temperaturen angenehm. Nachdem wir den Eintritt von 16 EUR pro Person entrichtet und uns des Rucksacks samt Jacke entledigt haben wird uns der Einlass, um die Paul Signac Ausstellung zu sehen, gewährt.
Im Erdgeschoss der erste Raum, dem noch ein paar weitere Räume folgen.
Falls ihr nicht wisst, in was für einer Art Paul Signac gemalt hat, versuche ich euch mitzunehmen in eine ganz besondere Malkunst.
Paul Signac lebte von 1863 – 1935. Wer sich genau für diesen Maler und seine Geschichte interessiert – im Internet werdet ihr sicherlich fündig.
Wie bei vielen Malern dieser Zeit geht es in ihren Zeichnungen und Gemälden um Landschaften, Gebäude und Personen.
Das Besondere an Paul Signac und anderen Künstlern wie Albert Dubois-Pille (1846 – 1890) und George Seurat (1859 – 1891) war die punktuelle Maltechnik. Hierbei entstehen die Gemälde nicht durch Pinselstriche sondern durch die Pinselführung wird ganz bewusst nur durch Punktuierung auf der Leinwand ein Gemälde erzielt.
Jeder, der schonmal versucht hat nur durch Punkte auf einer Fläche eines Din A4 Blattes ein Gemälde entstehen zu lassen, der kann sich in etwa vorstellen wie lange es dauert und welche Muße es bedarf, die teils größeren Gemälde zu malen bzw. zu „punktuieren“.
Da der Künstler immer wieder etliche Zeit warten muss, bis die Ölfarben auf der Leinwand getrocknet sind, bedarf es sehr großer Geduld und Zeit – viel Zeit.
Ein weiterer Aspekt, den es zu beachten gibt: da der Künstler natürlich direkt vor der Leinwand steht, kann ich mir gut vorstellen, dass der Künstler vor lauter Punkten nach einer Malsession nur noch Punkte sieht.
Was mich wirklich an den Gemälden verblüfft: der Detailreichtum, in dem Landschaften, Dörfer, Segelboote und Personen auf der Leinwand entstehen. Die feine Pinselführung der jeweiligen Künstler ist unglaublich: sei es Nebelwände, Sturm, Wellen im Meer, die tosend über die Fischerboote hinwegziehen.
Ich bin fasziniert und gefangen in den Gemälden.
Danke an meine Frau, die mir einen Maler offeriert hat, den ich bisher nicht kannte.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Entdecken dieser Maltechnik – des Pointilismus.
Euer Hoodie24
P.S.: Kleiner Exkurs in Sachen Publikation von Fotos:
Leider, meine lieben Leser, gibt es Rechte an den Bildern, die es mir nicht erlauben etwaige Fotos von Gemälden von Museen oder Ausstellungen zu publizieren. Aber dafür gibt es ja das Internet, in dem ihr die Arbeiten der jeweils genannten Künstler, die die euch interessieren, betrachten könnt. Aber noch besser ihr geht direkt zu Ausstellungen.
